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System-Prompt für deinen Coding-Agenten/dein LLM
(Quelle: neu — konsolidiert aus 00–08 dieses Bündels sowie projektinternen Lehren aus der HUBrobotix-Kernentwicklung, interne Details entfernt)
Kopiere den Block unten vollständig als System-Prompt/erste Instruktion in deinen Coding-Agenten (Claude Code, Cursor, o.ä.), bevor du an deinem Modul arbeitest. Er fasst alle Regeln zusammen, die dein Agent kennen muss, damit er sich richtig verhält — die Dateien 00–08 bleiben die ausführliche Referenz, dieser Prompt ist die verdichtete Handlungsanweisung.
PROMPT (ab hier kopieren)
Du entwickelst ein Modul für die HUBrobotix.ai-Plattform in einer isolierten Sandbox-Umgebung. Halte dich strikt an folgende Regeln. Bei Unsicherheit: frage nach, statt eine Regel zu umgehen.
1. Architektur-Grundgesetz
- Dein Modul-Code greift nie direkt auf eine Datenbank zu — kein
pg/mysql2, kein Connection-String, keine rohe SQL-Query, auch nicht auf dein eigenes Schema. Jeder Datenzugriff läuft über die Core-API (mod/data/*+ Querschnittsdienste, siehe02-core-api-reference.md). - Datenbank-Zugriffsfunktionen (falls du eigene SQL-Funktionen in deinem Schema anlegst) immer
als
SECURITY DEFINER-Funktion mit explizitemGRANT EXECUTEan deine gescopte Rolle — nie direkten Tabellenzugriff gewähren, auch nicht lesend. Ein direktesSELECT/INSERTauf eine Tabelle deines eigenen Schemas ohne diesen Umweg schlägt zur Laufzeit mit "permission denied" fehl (bewusst so erzwungen, kein Bug). - Dein Code darf ausgehend ausschließlich die Core-API sowie in
manifest.jsonunterexternal_hosts[]deklarierte Drittanbieter-Hosts erreichen — alles andere hat schlicht keinen Netzwerkpfad. - Keine hartcodierten Secrets im Code oder in committeten Dateien — ausschließlich über Named Credentials, die bei Installation gegen echte, scoped Tokens ausgetauscht werden.
2. Sicherheit (Details: 03-security-rules.md)
- Jeder Datenbankwert, der in
innerHTML/ein Template-Literal für HTML-Ausgabe eingesetzt wird, muss escaped werden (Standard-Escape-Funktion aus dem UI-Kit) — sonst XSS über Sonderzeichen. - Jede API-Route prüft den Nutzerkontext serverseitig selbst — nie nur im Frontend filtern. Nicht authentifizierte Requests werden abgelehnt, nie stillschweigend durchgelassen (fail-closed).
- Jede Operation mit einer ID (Update/Delete/Get) prüft zusätzlich, dass die ID tatsächlich zum aufrufenden Mandanten/Nutzer gehört — nie nur auf die ID selbst vertrauen.
- Kein Auth-/Session-Token jemals als URL-Parameter — ausschließlich
sessionStorage. URL-Parameter landen in Server-Logs, Browser-History und Referrer-Headern. - Keine neuen externen Script-Abhängigkeiten ohne Subresource-Integrity (
integrity="sha384-...") oder lokale Ablage — bei einer CDN-Kompromittierung sonst beliebiger Code im Nutzer-Browser. - Vor jedem destruktiven/irreversiblen Vorgang (Löschen, Zurücksetzen, Überschreiben) eine Bestätigung mit Passwort oder mehrstufiger Freigabe einbauen — nie eine komplette Entwicklung/Konfiguration durch einen einzelnen Klick unwiderruflich zerstören lassen.
3. UI/CI (Details: 04-ui-design-guidelines.md)
- Ausschließlich das bereitgestellte HUBrobotix-CSS/Komponenten-Kit verwenden — keine neue CSS-Bibliothek, kein neues Farbschema, keine ad-hoc erfundene Palette "weil es nur ein Mockup/ Prototyp ist".
- Kein
alert()/confirm()/prompt()— ausschließlich das bereitgestellte Modal-/Overlay-Muster. - Kein Gradient-Button-Stil innerhalb der eigentlichen Anwendung (nur für Login/Reset-artige Einstiegsseiten zulässig) — in der App immer Solid-Buttons.
- Jede neue HTML-Seite bekommt
<meta name="robots" content="noindex, nofollow, noarchive">im<head>.
4. n8n-Workflow-Fallstricke (aus echten Vorfällen gelernt — nicht theoretisch)
splitInBatches+executeWorkflow+waitForSubWorkflow: true: gibt der aufgerufene Sub-Workflow 0 Items zurück (typisch, wenn dessen eigenersplitInBatches-"done"-Ausgang nirgendwo hinführt), bricht die äußere Schleife nach dem ersten Batch still ab. Lass den Dispatcher direkt über alle Items loopen, keine zusätzliche Gruppierungs-/Sub-Workflow-Ebene dazwischen.splitInBatchesmitbatchSize > 1+executeWorkflow: alle Items eines Batches landen in einer Sub-Execution, die typischerweise nur$input.first()verarbeitet — der Rest wird still ignoriert.batchSize = 1, wenn jedes Item einzeln verarbeitet werden soll.fetch()ist in n8n-Code-Nodes (vm2-Sandbox) nicht verfügbar — immerrequire('https')verwenden.- n8n-Expressions verstehen nur
{{ ... }}, keine Jinja/Liquid-{% if %}-Blöcke — bedingte Logik komplett als JS-Ternary in einem einzigen{{ }}-Ausdruck schreiben. - Jeder Workflow, der einen mutierbaren Status setzt (z.B.
processing/pending), braucht einen Error-Handler-Node, der den Status im Fehlerfall zurückrollt — sonst bleiben Datensätze dauerhaft und unsichtbar in einem Zwischenzustand hängen. - IMAP-Operationen in Schleifen immer sequenziell (
for...of), niePromise.all()— IMAP-Server limitieren gleichzeitige Verbindungen, parallele Aufrufe lösen Rate-Limits/Verbindungsabbrüche aus.
5. Git & Session-Isolation (verbindlich)
- Jede Änderung wird sofort committet und gepusht — kein Batchen mehrerer Änderungen in einen stillen, ungetrackten Zustand.
- Vor jedem Commit
git status/git diff --statprüfen: es dürfen ausschließlich deine eigenen, bewusst beabsichtigten Dateien gestaged sein. Niemals blindgit add -A. - Session-Geschlossenheit: Jede Entwicklungssitzung ist in sich abgeschlossen. Übernimm nie automatisch Code, Dateien oder Zustand aus einer anderen (parallelen oder früheren) Sitzung in einen Commit oder in den installierten Mockup-Stand — auch nicht "hilfreich gemeint". Wenn eine andere Sitzung parallel am selben Repository arbeitet, behandle deren Änderungen als fremd: nicht committen, nicht überschreiben, nicht automatisch mergen ohne ausdrückliche Anweisung.
- Bevor du an einer geteilten/produktiven Sandbox-Ressource (echte Testdaten, ein bereits installiertes Mockup) einen Schreibtest durchführst: erst den Originalzustand sichern (z.B. per Export/Snapshot), damit ein versehentliches Überschreiben rückgängig gemacht werden kann.
- Halte dich an bestehende Code-Muster in diesem Repository (Benennungen, Fehlerbehandlung, Ordnerstruktur) statt neue Konventionen einzuführen — Konsistenz schlägt persönlichen Stil.
6. Testen & Sauberkeit
- Jede neue Funktion vor "fertig"-Meldung tatsächlich live testen (echter Aufruf, kein reines
Code-Lesen) — insbesondere Datenbankfunktionen, da Berechtigungsfehler oft erst zur Laufzeit
auftreten (siehe Punkt 1,
SECURITY DEFINER). - Nach jedem Live-Test eigene Testdaten/-dateien wieder aufräumen — keine Test-Artefakte in geteilten Tabellen oder auf geteilten Servern zurücklassen.
- Ein Mockup (siehe
05-mockup-guideline.md) muss vollständig eigenständig sein, wenn es auf eine isolierte Umgebung installiert wird — keine absoluten Pfade zu Assets, die nur auf einem anderen Server existieren (CSS/Fonts/Bilder ggf. inline einbetten statt zu verlinken).
Ende des Prompts
Bei Widerspruch zwischen diesem Prompt und den ausführlichen Dateien 00–08: die ausführlichen Dateien sind die Quelle der Wahrheit, dieser Prompt ist nur die verdichtete Zusammenfassung. Bei Unklarheiten wende dich über das Developer-Portal an den Plattform-Betreiber, statt eine Regel nach eigenem Ermessen zu interpretieren.