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Die Sandbox — deine Entwicklungs- und Testumgebung
(Quelle: docs/core/module-developer-sandbox-concept.md §2–§9, interne LIVE-Infrastrukturdetails entfernt)
Was die Sandbox ist
Eine komplett eigenständige, isolierte Umgebung, die sich für dich wie die echte Core-API verhält, aber strukturell nichts mit unseren echten Kundendaten, echten Secrets oder der echten Datenbank zu tun hat. Ein Sandbox-Zugang funktioniert nur gegen die Sandbox — es gibt keinen Konfigurationsfehler, der dir versehentlich echten Zugriff verschafft, weil es dafür keinen Netzwerkpfad gibt.
- Daten: rein synthetisch (Fake-Mandanten, Fake-Postfächer, Beispiel-E-Mails).
- KI-Anbindung: zwei Modi — ein deterministischer Stub (kostenlos, reproduzierbar, Standard) oder ein budgetierter Echt-LLM-Testmodus, wenn du die fachliche Qualität deiner Prompt-Anbindung prüfen willst (fester Kosten-/Rate-Limit-Deckel pro Account).
- E-Mail-Versand: wird nur geloggt simuliert, es geht nie eine echte Mail raus.
Wie du Zugang bekommst
Nach deiner Freischaltung (siehe 06-submission-review-process.md) wird automatisch eine eigene, isolierte n8n-Instanz für dich bereitgestellt. Du bekommst:
- Ein eigenes n8n-Login (eigene URL, nur du siehst deine eigenen Workflows)
- Einen Sandbox-Core-API-Token (bereits als Credential in deiner n8n-Instanz vorkonfiguriert)
- Optional SFTP-Zugang zu deinem eigenen Workspace (Workflow-Exporte, Paket-Dateien)
- Optional direkten, read-only Datenbank-Zugriff auf dein eigenes Fake-Schema — nur für dich
persönlich zum Nachschauen während der Entwicklung. Dein Modul-Code nutzt diesen Zugang nie —
er spricht auch in der Sandbox ausschließlich über die Core-API (
mod/data/*), damit er in LIVE identisch funktioniert.
Alle Zugänge betreffen ausschließlich deine eigene, isolierte Umgebung — du siehst nie Workflows, Daten oder Dateien eines anderen Entwicklers.
Was lokal geht, was zwingend in der Sandbox passieren muss
Lokal, auf deinem eigenen Rechner (siehe auch die SDK-Dokumentation):
Frontend, manifest.json, db/schema.sql-Entwurf, lokale Validierung, lokaler Core-API-Mock.
Zwingend in der Sandbox:
- Schema/Felder anlegen — du hast keine direkten Schreibrechte auf die Datenbank-Struktur, sondern
löst über das Portal eine Migration deiner
db/schema.sqlaus, die geprüft und dann angewendet wird (nur dein eigenes Schema, keine Core-Tabellen). - Der eigentliche Automations-Workflow — gebaut, ausgeführt und debuggt direkt im n8n-Canvas deiner Sandbox-Instanz, mit echten Ausführungs-Logs.
- Fachliche Prüfung deiner KI-Anbindung (Echt-LLM-Testmodus) — ein lokaler Mock kann nur prüfen, ob der Aufruf technisch funktioniert, nicht ob die Antwort inhaltlich sinnvoll ist.
Dein fertiger Workflow wird als JSON exportiert und in dein eigenes Git-Repository zurückgeführt — du verlierst also keine Versionskontrolle, nur der Bau-/Testvorgang selbst läuft zwingend in der Sandbox.
Lifecycle deiner Sandbox
| Zustand | Zeitraum | Was passiert |
|---|---|---|
| Aktiv | solange du eingeloggt bist/arbeitest | voller Zugriff |
| Inaktiv | > 7 Tage ohne Login | pausiert (Daten bleiben erhalten, startet beim nächsten Login neu) |
| Lange inaktiv | > 30 Tage ohne Aktivität | Benachrichtigung: „wird in 7 Tagen gelöscht" |
| Gelöscht | > 37 Tage komplett inaktiv | Sandbox-Daten entfernt, dein Portal-Konto bleibt bestehen |
Weiter mit 08-revenue-share.md.